Senior Account Manager (m/w)

ab Jänner 2019 – Vollzeit

Aufgabenbereich:

  • Neukundenakquise bei Unternehmen in allen Branchen im Mittel- und Großkundensegment
  • Bedarfserhebung und Beratung zum Thema Digitale Lernkommunikation
  • Vertrieb von E-Learning Lösungen (Produkte und Dienstleistungen)
  • Ständige Markt- und Konkurrenzanalyse
  • Reporting an die Geschäftsführung / das Management
  • Teilnahme an branchenbezogenen Fachmessen und Events
  • Enge Zusammenarbeit während der Presales – Phase je nach Projekt entweder mit den Projektmanagern, Entwicklern/Designern/Konzeptionisten oder dem Geschäftsführer

Anforderungen:

  • mehrjährige Berufserfahrung im Sales bei Großkunden in der DACH-Region
  • evt. Erfahrung aus dem Agentur-Umfeld, HR-Consulting oder als Trainer
  • nachweisbare Erfolge im Vertrieb von Dienstleistungen oder Projekten
  • wünschenswert Berührungspunkte mit E-Learning, Lernmanagement Systemen (LMS), Autorentools, Weiterbildungs-Themen oder Employer Branding
  • idealerweise Kontaktnetzwerk zu Personalentwicklern, Sales- oder Marketing-Abteilungen bzw. Geschäftsführung
  • Interesse an Neuen (Lern-)Medien, Social Media Themen
  • sehr gute Englisch Kenntnisse in Wort und Schrift
  • hohe Reisebereitschaft
  • hohes Maß an eigenständiger, strukturierter und organisierter Arbeitsweise

Was wir dir bieten:

  • Intensive Einschulungsphase & interne Weiterbildung
  • Administrative und fachliche Unterstützung vom bestehenden Vertriebsteam in Wien
  • Übernahme von Reisekosten und Reiseplanung
  • Technische Ausstattung und Infrastruktur
  • Möglichkeit des Aufbaus eines eigenen Kundenstocks
  • Eigenständiges Arbeiten und flexible Zeiteinteilung
  • Enge Zusammenarbeit mit den professionellen, dynamischen und kreativen Umsetzungsabteilungen
  • Eine positive und angenehme Unternehmenskultur
  • Interne Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Bezahlung laut Kollektiv mind. Jahresbrutto € 40.000 (zuzüglich Provision) auf Vollzeitbasis,- die Bezahlung erfolgt jedoch leistungsorientiert und richtet sich nach deiner Erfahrung und deinen Qualifikationen

Wir freuen uns auf deine detaillierten Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Foto an:

Sylvia Pögl – sylvia.poegl@create.at

Team- und Projektmanagement-Assistenz – Vollzeit

ab sofort / Oktober – Vollzeit

Aufgabenbereich:

    • Allgemeine administrative und organisatorische Assistenzaufgaben
    • Organisation und Vorbereitung der Termine inkl. Präsentationsgestaltung
    • projektbezogen direkter Kundenkontakt und Unterstützung der Projektleitung bei Terminen
    • Abteilungsübergreifende Kommunikation bzw.
    • interne und externe Kommunikation sowie Terminkoordination
    • Assistenz im Projektmanagement
    • Berichtwesen und Reportingvorbereitung in Excel
    • Aufbereitung der aus den Reportings resultierenden To do‘s

Anforderungen:

  • Ca. 3 Jahre Berufserfahrung (Büro)
  • ausgezeichnete MS-Office Kenntnisse
  • sehr organisierte und strukturierte Arbeitsweise
  • Proaktivität und Eigenmotivation
  • • Teamfähigkeit sowie die Fähigkeit, den Überblick zu bewahren
  • Kunden – und lösungsorientiertes Denken
  • Stressresistenz
  • Von Vorteil: Projektmanagement Erfahrung oder Projektmanagement-Assistenz-Erfahrung (kein muss!)
  • Leidenschaft an der (interdisziplinären) Kommunikation und daran, Verbindungen herzustellen
  • Hohe Verlässlichkeit und Genauigkeit
  • Humor & Bewegungsfreude – du wirst sehr aktiv sein 🙂

Was wir dir bieten:

  • Intensive Einschulungsphase
  • Administrative und fachliche Unterstützung der Projektleitung
  • Eine positive und angenehme Unternehmenskultur
  • Täglich frisch zubereitetes Mittagessen
  • Sehr gute interne Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Bezahlung laut Kollektiv mind. Brutto € 1.800 auf Vollzeitbasis,- die Bezahlung erfolgt jedoch leistungsorientiert und richtet sich nach deinen Erfahrungen und Qualifikationen (Dienstverhältnisse vom freien Dienstnehmer bis zur Fixanstellung möglich)!

Wir freuen uns auf deine detaillierten Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Foto an:

Stefanie Schreiber – stefanie.schreiber@create.at

Leadership Training mittels eLearning

Führungskräfte und ihre Trainingsanforderungen

Trainings für die Führungskräfte und Leadership-Inhalte sind ein vielschichtiges Thema. Die Erwartungen der Führungskräfte sind hoch und die Lerninhalte oft komplex und nicht durch einfach eLearnings abbildbar. Face-to-Face Trainings, persönliche und individuelle Coachings sind für die meisten Führungskräfte selbstverständlich. Wir setzen einfache und komplexe Inhalte als Leadership Training für Sie um!

Zusätzlich sind auch die Rahmenbedingungen schwieriger, da Führungskräfte wenig Zeit haben, oft unterwegs sind und nicht immer durchgehend vor einem PC oder in einem Trainingsraum sitzen können. Viel spielt sich auch auf ihrem mobilen Device und im Austausch mit anderen Menschen statt. All diese Faktoren müssen bei der Entwicklung von Führungskräfte Trainings berücksichtigt werden – ganz besonders bei Online Programmen.

Welche Inhalte sind für Leadership-Training als eLearnings sinnvoll?

Bei der Konzeption der eLearnings wird also auf den Zeitaspekt, die hohe Anforderungen und weitere Besonderheiten der Führungskräfte geachtet. Bei der Konzeption sind drei Elemente entscheidend:

Blended Learning:

Um eine hohe Nachhaltigkeit beim Lernen zu erzeugen, werden nicht nur einzelne Maßnahmen umgesetzt, sondern ein Konzept entwickelt, dass ineinander übergreift und bestehende Elemente mit einbezieht.

  • Verbindung von bestehenden Trainings und Lernangeboten
  • Abstimmung von offline und online Elementen
  • Abstimmung von Lerninhalte auf Lernziele und Lernmedien
  • Einbeziehen von Praxisbeispielen und relevanten Arbeitssituationen

Best Business Practise: Die Führungskräfte Toolbox mit Empfehlungsfunktionen

Im Tagesgeschäft verwenden Führungskräfte viele Tools und Dokumente. Meistens sind diese verstreut abgelegt und viele Bereiche im Unternehmen erstellen eigene Templates. Eine interaktive Toolbox spart langes suchen! Hier sind alle Dokumente nach Themen sortiert, bewertet und mit direkten Handlungsmaßnahmen und Empfehlungen verbunden. Ein kurzes eLearning vorab zeigt den Umgang mit dem Toolbox und gibt einen Überblick über die aktuellen Inhalte.

Technische Umsetzung:

Je nach Eigenschaften der jeweiligen Führungskräfte-Zielgruppe und deren Eigenschaften werden auch alle Entscheidungen zur technischen Umsetzung beeinflusst.

  • Nutzung von Devices (Smartphone, Tablet, Laptop, fester Stand-PC, etc.)
  • Verfügbarkeit der Daten (offline, online, cloudbasiert, extern, exchange)
  • Verbindungsmöglichkeiten und technische Vorraussetzungen (Internetexplorer, Internetgeschwindigkeit, Firewalls, etc.)

Best Business Practise: Kombination von Devices je nach Lernumgebung

Kommt ein CREATE cBook zum Einsatz, können viele Einsatzmöglichkeiten abgedeckt werden. Gute Erfahrungen wurden gemacht, wenn Führungskräfte mit verschiedenen Devices auf den Lerninhalt zugreifen können. So kommt das Smartphone oft unterwegs zum Einsatz und das Tablet gerne bei informelleren Situationen, wie beim Lernen im Homeoffice. Oft werden mit dem Videos angeschaut, kurze Lernnuggets konsumiert, Smartphone Bilder hochgeladen und kurz Notizen im cBook gemacht, während das Tablet zum intensiveren Arbeiten benutzt wird.

Leadership Inhalte:

Neben vielen verpflichtenden eLearnings, an denen auch Führungskräfte nicht vorbei kommen (Erste Hilfe, Datenschutz, etc.), gibt es viele Themen, die auf verschienden Wegen trainiert werden sollten.

Softskills: Am besten eignen sich hier Kombinationen und Blended Learning Konzepte. Das erste Wissen über Leadership Methoden kann leicht online vermittelt werden, wobei einige Softskills dann in echten Situationen geübt werden sollten. Doch auch hier ist Technologie auf dem Vormarsch und schafft beeindruckende Trainingssimulationen, die virtuell und online zugänglich sind.

Zukunft- und Innovationsthemen: Digitalisierung und bahnbrechende Innovationen sind auf dem Vormarsch und Verändern die Welt. Nur die Führungskräfte, die das wissen und sich vorbereiten, können ihr Team durch diese großen Veränderungen führen. So werden in Zukunft Manager zu Leadern, die den Wandel aktiv mitgestalten. Über digitale Lernmedien lassen sich diese Inhalte leicht und schnell vermitteln, was auch nötig ist, da täglich neue Errungenschaften auf den Markt kommen. Im besten Fall gibt es hier eine Kombination aus aktuellen Tagesgeschehen, Innovationsmanagement und Teamübungen für die Praxis.

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit uns, damit wir Ihnen auch Beispiele zeigen können oder fordern Sie Referenzen zum Thema Leadership-Training an.

 

Dieser Artikel wurde verfasst von Stefanie Feder, Konzeptionistin und Ideenfinderin bei CREATE.

Events

5.9.-6.9.2018 - IMH Seminar Digitale Kompetenzen

Digitale Lehrmethoden verstehen & anwenden

Anmeldung und Information

5.9.2018 - MDI Open Doors

  • Panel discussion: Leadership development in 2025
  • Online conference: Innovative Technology Trends in eLearning
  • Views on AR! – Is Augmented Reality more than just a hype?

Anmeldung und Information

11.10.2018 - cMoment II

Corporate Learning: Lernerlebnisse aus Gegenwart und Zukunft – zum Anfassen!

  • VR und Hololens für das Training sowie virtuelle Lernwelten erleben und ausprobieren.
  • Innovativen und digitale Lerninhalte mit dem preisgekrönten cBook
  • Impulsvorträge zum Thema „Das Lernen der Zukunft “ mit aktuellen, spannenden Praxisbeispielen.
  • Eine Übersicht über Entwicklungen auf dem eLearning Markt bekommen
  • Experten über die Schulter schauen, die die eLearnings der Zukunft konzipieren, designen und technisch umsetzen

Anmeldung und Information

08.11.2018 - eLearning Summit Frankfurt

Innovative Lernformate bewegen eLearning-Lernzielgruppen

CREATE.21st century entwickelt für einen der größten österreichischen Bildungsanbieter, die Sparkassenakademie, neue digitale Lernformate, die eLearning Inhalte in einer noch nie dagewesenen Form anbieten. Bei den Veränderungen, die die Bankenbranche im Griff haben, bleiben damit die betroffenen Führungskräfte und Mitarbeiter nicht auf der Strecke! Ganz im Gegenteil und im Sinne der ERSTE Bank & Sparkassen: Was zählt, sind die Menschen.

Anmeldung und Information

12.11.-13.11.2018 - Strategietage Learning

Komm mit uns ins Gespräch!

Anmeldung und Information

15.11.-16.11.2018 - Personalentwicklung pur (PEp)

Komm mit uns ins Gespräch!

Anmeldung und Information

20.11.-21.11.2018 - Service Desk Forum

Digital Learning Experiences – erfolgreiche Methoden für IT-Support, Field-Service und Inbound-Crew

Anmeldung und Information

29.11.2018 - belinked: HR Leader

Komm mit uns ins Gespräch!

Anmeldung und Information

29.11.2018 - Quadriga Tagung - Corporate Learning

Komm mit uns ins Gespräch!

Anmeldung und Information

CREATE Punschstand - Entdecken Sie die Realität ganz neu!

Komm mit uns ins Gespräch!

Coming Soon!

Engagement Faktoren im eTraining

Lernen in der Großgruppe, online und im Kreise mehrerer tausend User. Massive Open Online Courses, abgekürzt mit dem bekannten Kürzel MOOCs, werden meist von Universitäten und Bildungsinstituten angeboten. Ein innovatives Format mit großem Potential, aber auch eine Challenge für die Kursverantwortlichen und Teilnehmer.

Verschiedene Studien zeigen, dass weniger als 10% der Studenten MOOCs abschließen. Woran das liegt? Vermutlich an der niedrigen Verbindlichkeitsschwelle. Viele User registrieren sich gratis, schnuppern rein, aber lassen es dann aus verschiedenen Gründen wieder sein. Lernmotivation dürfte ein weiterer Faktor sein. Während selbstmotivierte Lerner im Kurs bleiben, ist es aufgrund des Kursumfangs nicht möglich, mittel bis wenig Motivierte intensiv und direkt zu betreuen und so bei Lernlaune zu halten.

Anders sind die Zahlen bei geschlossenen Online-Kursen, an denen auch weitaus weniger Personen teilnehmen. Beispielsweise ein Online-Universitätslehrgang. Die Verbindlichkeit ist wesentlich höher. In vielen Fällen zahlen TeilnehmerInnen auch Kursgebühren – das alleine zeugt schon von höherer Motivation ein Programm auch wirklich zu absolvieren.

Enric Mor von der Online Universität Oberta de Catalunya ist Engagement Experte für reine Online-Programme und weiß, warum Lernende im Kurs bleiben – oder eben nicht.

Offene versus geschlossene Kursformate

Laut seinen Studien ist mit einer Drop-Out-Rate von 10 bis 20 Prozent bei geschlossenen Kursformaten einer Online-Universität zu rechnen. Das unterscheidet sich nicht wesentlich von Präsenzprogrammen. Drop-outs sind bei diesem Kurstyp auf andere Faktoren zurückzuführen und weniger auf die fehlende Motivation der TeilnehmerInnen. Zum Beispiel steigen Lernende dann aus, wenn sich ihre Zeitbudgets ändern und sie aufgrund von veränderten Lebens- oder Arbeitssituationen den Kursaufwand zeitlich nicht mehr schaffen.

Die Drop-out-Rate ist auch dann höher wenn Studenten und Lernende mehrere zeitaufwändige Kurse miteinander kombinieren. Enric Mor rät hier zu einer guten Mischung aus aufwändigen und weniger aufwendigen Kursen, die es Lernenden ermöglicht ihr Zeitbudget gut zu fokussieren. Das klingt logisch.

Ein interessanter Aspekt ist die Vorhersehbarkeit von Drop-Outs. Laut Mor lässt sich relativ verlässlich sagen, welche Lernende bis zum Ende dabeibleiben. Grob gesagt ist das bei jenen der Fall, die schon in frühen Programmphasen zufrieden mit Umfang, Angebot und Inhalt sind. Interessanterweise ist dies unabhängig davon, ob Lernende gut oder schlecht im abschließenden Test abschneiden. Lernende, die am Beginn eher unzufrieden sind, ändern ihre Meinung auch nicht mehr und hören mit hoher Wahrscheinlichkeit auf.

Kursteilnehmer fallen typischerweise nicht durch. Jene die bis zum Schluss dabei sind, schaffen auch den Test. Jene die Durchfallen würden, haben zu diesem Zeitpunkt den Kurs schon verlassen.

Eine interessante Konsequenz

KursteilnehmerInnen fallen typischerweise nicht durch. Jene, die bis zum Schluss dabei sind, schaffen auch den Test. Jene, die durchfallen würden, haben zu diesem Zeitpunkt den Kurs schon verlassen.

MOOCs im Einsatz von eLearning

Mittlerweile werden auch MOOCs in Kombination mit eLearning ganz bewusst eingesetzt. Die Verbindung machts. Inhalte müssen nicht neu erfunden werden und so können Projekte in kurzen Produktionszyklen geschaffen werden. Sie wollen Erfahren, wie wir damit umgehen? Melden Sie sich bei uns! 

Source: Isuru Balasooriya, Enric Mor, M. Elena Rodriguez; Understanding User Engagement in Digital Education, HCI International 2018

Der Blogbeitrag wurde geschrieben von Michael Leitner, Head of Research,
Interaction Design, UI/UX.

Social Media im Bildungsbereich

Gut, Einsichten in ein heißes Thema: Social Media im eLearning. Eine interessante Studie der jungen Forscherin AlHaidari untersucht die Nutzung von verschiedenen Social Media Formaten in eLearning und blended Learning Formaten. Die Grundlage ist eine Untersuchung von über hundert Studenten im Universitätskontext. Die Studie gibt trotz kultureller Unterschiede gute Einsichten in aktuelle eLearning Trends.

Unterscheidung in aktive und passive Nutzung

Interessanter Aspekt der Studie ist die Unterscheidung wird zwischen aktiver und passiver Nutzung, also ob jemand ein Social Media Tool rein dazu benutzt Lerninhalte zu konsumieren und um vom Tutor zu hören, oder ob er/sie auch aktiv Inhalte postet und zu einer Lerncommunity beiträgt.

In der passiven Nutzung sind Social Media Tools mit 84 % am stärksten genutzt, gefolgt von Dokument Sharing Tools mit 66 %. Erwähnenswert ist, dass Microblogging auf immerhin 20 % Nutzung kommt. In der aktiven Nutzung fällt Social Media mit 42 % jedoch weit hinter Dokumenten-Sharing Tools (58%) zurück.

In anderen Worten, Social Media Tools werden gern genutzt um Inhalte zu erhalten und um up-to-date zu bleiben. Weniger als die Hälfte der User tragen aber aktiv zu dieser online Lerncommunity bei.

Diesem passiven, und nicht immer sichtbaren Nutzen von Social Media sollten sich Tutoren, Coaches und Trainer bewusst sein.

Social Tools in Lernmanagementsystemen

Interessanter Aspekt in diesem Zusammenhang: 77% der Befragten nutzen für Social Media ein Tool außerhalb des Lernmanagementsystems (LMS). Nur 22 % nutzen das LMS-eigene Social Media Tool. Das kann verschiedene Gründe haben. Eine Vermutung ist, dass Lernende primär vorhandene Netzwerke und Kontakte außerhalb des LMS nutzen wollen. Ein Grund könnte auch sein, dass Social Media Tools in manchen LMS weniger gut entwickelt sind, zumindest im Vergleich zu bekannten Social Media Seiten wie Facebook.

Für Lerner scheint es noch zu wenige Anreize zu geben um auf LMS interne Social Media Tools umzusteigen.

Diesen Umstand könnten gut designte und stark integrierte Social Media Features in LMS und Lernbüchern verändern.

Mit dem cBook versucht CREATE genau das zu tun. Denn, dass Lernende gut integrierte Tools durchaus nutzen zeigt eine andere Zahl. LMS interne Dokumenten-Sharing Features werden zu 45 % der Lernenden genutzt. Nur 22 % nutzen ein Dokumenten-Sharing Tool außerhalb des LMS. Also, keep working on that social media tools.

Die Daten in diesem Artikel wurden veröffentlich in Yara A. AlHaidari, Exploring the Use of Social Media in Education from Learners Perspective, 2018.

 

Dieser Beitrag wurde verfasst von Michael Leitner (Head of Research, Interaction Design, UI/UX).

I am your cBook and I know how you feel

Zukunft digitales Emotionsmanagement im eLearning.

“Mit diesem Kapitel geht es dir nicht so gut, stimmts?” Keine außergewöhnliche Frage, genau so könnte sie einen Trainer oder Programmtutor stellen. Nur, glaubt man Forschern, werden Fragen dieser Art bald nicht mehr vom Coach, sondern vom digitalen Lerntool gestellt. Insbesondere wenn es die emotionale Ebene des Lernens betrifft.

Automatisierte Emotionserkennung ist ein Forschungsthema, das mit Riesenschritten in die Praxis drängt.

Bald werden digitale Lerntechnologien erkennen können, wie sich Lernende fühlen. Löst ein bestimmtes Kapitel Freude oder Entspannung aus? Erzeugen bestimmte Lerninteraktionen Stress? Ein verlässliches Werkzeug ist die Analyse von Gesichtsausdruck und Mimik, heutzutage ohne kostspielige Hardware, einfach mit Hilfe einer Standard Webcam möglich.

Lernen im Team und in Freizeit

Doch nicht nur das. Digitale Lerntools werden auf die emotionalen Zustände der Lernenden reagieren können. Mary Czerwinski Forscherin bei Microsoft gibt auf der Konferenz “HCI International” in Las Vegas Einblicke in die Entwicklungen und zukünftigen Möglichkeiten.

Chatbot im Gras

Laut Czerwinski wird an intelligenten “Synthetic Agents” gearbeitet, die Usern jederzeit und in Echzeit zur Verfügung stehen und auch aktiv intervenieren werden. Zum Beispiel durch das alleinige Hinweisen auf eine emotionale Phase, also zur Bewusstseinsbildung der Lerner. Oder mit Vorschlägen zur Änderung des Lernpfades und durch Anbieten von alternativen Content.

Die Erscheinungsform dieser Lernagenten kann vielseitig sein. Ein Chatbot ohne humanes visuelles Erscheinungsbild ist genauso denkbar wie ein animierter Avatar.

Lernunterstützende Agenten könnten zu permanenten Begleitern werden und ihre User immer besser verstehen – auch über einzelne Lernmodule hinweg.

Nur, hört man auf den emotionalen Beistand eines synthetischen, künstlichen Avatar? Laut Czerwinski: ja. Ihren Forschungen zufolge schätzen Personen die emotionale Unterstützung, weil sie helfen können emotionale “Low Points” besser zu erkennen und zu überwinden.

Um die Akzeptanz und die Glaubwürdigkeit der Agenten zu erhöhen kommt es ganz auf das Design an. Beispielsweise wird Digital Agents mehr Vertrauen geschenkt, wenn sie den eigenen Sprach- und Argumentationsstil imitieren. Ruhige Sprecher wollen nicht argumentative überrollt werden.

Emotionen Erkennen als Grundlage für Emotionsmanagement

Und natürlich spielt Attraktivität eine Rolle. Czerwinskis Studien zufolge glauben Benutzer einem visuell attraktiven Avatar wesentlich mehr, um es genau sagen: nahezu alles. Auch Unwahrheiten. Soweit zur Manipulierbarkeit des Menschen. 🙂

Dieser Beitrag wurde verfasst von Michael Leitner (Head of Research, Interaction Design, UI/UX)

cBook Inspirations

Learning in the Moments of Development und in the Moments of Need.

Momente in denen Lernende aus unterschiedlichen Beweggründen gezielt lernen. Werden bei dem einen im Zuge gezielter Kompetenzentwicklung Lerninhalte genutzt, sind beim anderen schnell und einfach abrufbare Informationen für die sofortige Anwendung gefragt. Mit heutigen Lerntechnologien können diese Lernmomente perfekt bedient werden. AR-Brillen sind der nächste Schritt zur perfekten Informationsversorgung in der Sekunde des Bedarfs.

mit einem hohen Maß an Gestaltungs-Verantwortung.

Kennen Sie auch den 3. Lernmoment?

Lernen auf Vorrat - Lernen im dritten Lernmoment mit cBook Inspirations

Unterwegs im Zug.

Arbeiten durch den Austausch mit Kollegen in der Pause

In einer Pause.

Arbeiten von zu Hause aus in der Freizeit.

Gemütlich auf der Couch.

In Momenten in denen wir uns weder gezielt weiterentwickeln noch konkreten Informationsbedarf haben braucht es eine andere Art von Inhalten. Neue Eindrücke. Ideen. Inspiration.

Wir befinden uns

In the Moment of Inspiration

Die intensiven komprimierten Inhalte aus eLearnings zur gezielten Kompetenzentwicklung oder zum Nachschlagen werden dem Potential dieser Momente nicht gerecht. Blättern in Fachzeitschriften. Scrollen über facheinschlägige Homepages. Und plötzlich – ein interessantes Video. Wir sehen es uns an und finden eine Idee, welche wir in unserem Arbeitsalltag ausprobieren wollen. Wir wurden soeben inspiriert. Intrinsisch motiviert folgen weitere Recherchen. Zwanglos. Ohne Informationsüberflutung.

DAS ist der Nutzen der Moments of Inspiration.

Bisherige eLearning-Angebote wurden entwickelt, um die anderen beiden Lernmomente zu bedienen. Und das tun sie perfekt. Und das werden sie auch in Zukunft. Zur Inspiration dienen sie jedoch nur selten.

Beispielchart von cBook Inspirations

Abb.: Stöbern. Schmökern. Inspirieren. cBook Inspirations. Videos. Artikel. Interaktionen. Frei nutzbare Inhalte, aufbereitet mit den vielfältigen Möglichkeiten des cBooks.

Mit dieser Erkenntnis, haben wir für unsere Kunden die cBook Inspirations entwickelt. Neue/Andere Führungsmethoden und anspornende Inhalte. Artikel. Interviews. Videos uvm. Eingebettet in die einzigartige Technologie des cBooks. So entstand ein innovatives und digitales Inspirationstool für alle Führungskräfte egal welchen Alters oder welcher Berufserfahrung.

cBook. Lernen. Nachschlagen UND Inspirieren.

In jedem Lernmoment, für jede Zielgruppe die passenden Inhalte.

Diese inspirierenden Inhalte leben von der Vielfältigkeit und der kontinuierlichen Erweiterung. Mit dem integrierten Autorentool sind auch Sie selbst in der Lage, kontinuierlich neue und inspirierende Inhalte hinzuzufügen. Ein wachsendes Medium.

Wie so ein Inspiration cBook aussehen kann?
Unsere Referenzprojekte schaffen Klarheit und inspirieren.

Die 4. Welle der Digitalisierung

Change Communication mit der richtigen eLearning-Lösung ist für viele Unternehmen die passende Entscheidung. Nehmen wir die Menschen mit. Natürlich ist jede eLearning und Blended Learning Kampagne ein Change, eine Veränderung für die betroffene Lernzielgruppe. Das, was mit der Digitalisierung auch auf ihr Unternehmen zukommt, ist – da sind sich viele Meinungsträger einig – ein ganz besonderer „Change“. Umso wichtiger ist es von Anfang an auf die Spezialisten der CREATE zu vertrauen.

Wir begleiten Unternehmen

von den ersten Schritten des Design Thinking, über die Erschließung von Blue Oceans und Entwicklung agiler Innovations-Prozesse, bis hin zur Involvierung von allen betroffenen Zielgruppen der Veränderung.

Unser Anspruch:
Jeder Schritt der Veränderung ist nur der Beginn einer Reise. Auf diese wollen wir alle Betroffenen onboarden!

Digitalisierung im täglichen Leben

Create. Die Spezialisten für Lernzielgruppen

mit einem hohen Maß an Gestaltungs-Verantwortung.

Und das sind bei Themen der Digitalisierung nicht nur Führungskräfte. Schnell sind alle im und um Ihr Unternehmen betroffen. Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden. Nutzen wir die Chance – machen wir aus Betroffenen Beteiligte.

Tin Can Prinzipien bei der Digitalisierung (Change-Kommunikation)

Abb. 1: Die 7 Prinzipien von TIN CAN. Die Vision die mit TIN CAN bereits 2012 artikuliert wurde ist auch in tradierten LMS bereits umgesetzt. Mit einem Blick auf die 7 Prinzipien wird so mancher manifestierte Trend der vergangenen Jahre erklärbar.

Die eLearning-Branche ist selbst im Wandel. Digitale Disruption verändert auch ein Weltbild, dass man vor wenigen Jahren als gesetzt angesehen hat. Vor allem die Entwicklung von TIN CAN stellte plötzlich die gute alte SCORM-WELTORDNUNG sprichwörtlich auf den Kopf.

Learning Management System

Abb. 2: So hat man sich eLearning bzw. das Zusammenspiel zwischen Plattform (in der alten Vorstellung noch Aufgabe des LMS – Lern Management Systems) und des eLearning-Contents (SCORM-kompatible WBTs – Web based Trainings) bereits vor einem viertel Jahrhundert vorgestellt. Eine Ewigkeit. Wenn man bedenkt, dass eLearning per Definition von Anfang an „digital“ war. Was ist in der Zwischenzeit passiert?

LRS

Abb. 3: Das Zusammenspiel von Content und Learning Record Store nach TIN CAN schafft zunächst die Lernplattform in gewohnter zentraler Position ab! Im nächsten Schritt gilt es nach den TIN CAN Prinzipien Learning Pages oder auch ganze Lernwelten pro Lernzielgruppe oder pro Themenschwerpunkt zu gestalten.

Vor allem die massive Nutzung von Mobile Devices und die große Frage wie sich eLearning darauf einstellen wird, hat die Branche schon revolutioniert. Dabei ist bereits das TIN CAN PRINZIP NR.1. „seamless direct access“ entstanden. Nutzer gelangen nicht mehr über das LMS zu ihren eLearnings, sondern steigen direkt in die Inhalte ein. Das LMS und der LRS (Learning Record Store) arbeiten im Hintergrund.

3 Lernmomente

CREATE bringt 2018 Lerntheoreme unter dem Begriff der 3 Lernmomente erneut zusammen. 2005 gelang uns dies bereits mit der Inhaltepyramide und mit 2016 mit dem cBook, welches bereits breite Akzeptanz bei den Usern findet.

Stellen Sie sich vor Sie sind unterwegs und wollen nur durch „leichte Kost“ auf Ihrem Smartphone stöbern und Ideen zu sammeln. Verfügbar ist jedoch nur ein standardisierter WBT Inhalt den Sie durchblättern müssen. Oder Sie sitzen am Arbeitsplatz und benötigen genau jetzt eine konkrete Information. Verfügbar ist jedoch nur ein standardisierter WBT Inhalt den Sie durchblättern müssen bevor Sie Ihre Frage beantworten können. Passend für alle Endgeräte – unpassend für den Lernmoment.

Erkenntnis: Befreie dich vom Device! Inhalte sollte nicht für eine Technologie, sondern für den Lernmoment entwickelt werden. Wir gehen den Schritt über die Endgerätoptimierung hinaus. Anregende Inhalte im Moment of Inspiration. Umfangreiche Informationen im Moment of Development. Konkretes Wissen für den Moment of Need.

eLearning verändert sich

Mit der 4. Welle der Digitalisierung erweitern wir unsere Realität. Augmented Reality. Reale und digitale Welten verschmelzen. Mensch und Maschine arbeiten miteinander, statt nebeneinander.  Hololens, Oculus Rift, Smart Glasses & Co ermöglichen digitale Inhalte für den Nutzer sichtbar über die reale Welt zu legen. Baupläne, Handlungsanleitungen, Beschreibungen uvm. sind für den Anwender in Moment des Bedarfs verfügbar. Auf einen Techniker warten? Lange Stehzeiten von Anlagen? Das war gestern. Heute sieht der Techniker in München durch die Brille des Mitarbeiters in Wien die Anlage und kann ihm konkrete Handlungsanweisungen einblenden. Remote Assistenz. eLearning verändert sich.

Microsoft HoloLens Demo

Abb. 5. Augmented Reality. Informationen verknüpft mit der Realität. Der Remote Assistent sieht „mit Ihren Augen“ und versorgt Sie mit Informationen oder zeigt Ihnen die erforderlichen Handgriffe.

Digitalisierung in deinem Unternehmen ?
Melde dich zu einem One-on-One Webinar mit unseren Spezialisten an.

Interaktive Lernvideos

Die nächste Stufe digitaler Lernerlebnisse

Der Einsatz von einem Lernvideo für Praxisbeispiele, spielerische Interaktivität und die Simulation von Schlüsselsituationen sind elementare Lernelemente im Online Lernen. Nach dem CREATE-Inhaltemodell der B-Content: Bewusstsein schaffen! Meist wird versucht Präsenztrainings und Praxisübungen online abzubilden. Doch um die Feinheiten von Kommunikation, Zwischenmenschliches und Verhandlungskompetenzen nachhaltig digital trainieren zu können, muss man einen Schritt weitergehen.

Mr. Fish ist das erste und einzigartige 2D/3D Lernerlebnis, dass die Elemente von Video, Interaktion und Simulation verbindet und so bleibende Lernerlebnisse schafft!

Eine Kombination, die funktioniert!

Diese „Lernvideos“ werden aufgrund ihrer hohe Interaktivität zur Lernerfahrung. Sie bestehen aus einzelnen Videosequenzen und Simulationsabschnitten. Individuell, intuitiv und nonlinear. Nonlinear? Ja, wie auch in der Realität kann der Lerner in den Situationen verschieden agieren und entscheiden, wie sie in einer Situation vorgehen wollen. Je nach Aktion des Lerners reagieren die Menschen in der Simulation unterschiedlich – je besser die Entscheidungen in den Gesprächen, desto schneller kommt er ans Ziel. Dabei kann es natürlich auch passieren, dass der Kunde in einem Verkaufsgespräch den Lerner abwimmelt und plötzlich „keine Zeit“ mehr hat! Eine Situation, wie im Alltag. Der Lerner steuert den Gesprächsverlauf.

Interaktives Lernvideo Lernen mit Mr.Fish

Trockene, vorgefertigte Trainings funktionieren zwar in der Theorie. In der Praxis haben Sie aber mit Menschen zu tun, die mehr von Ihnen fordern, als auswendig gelernte Floskeln. Es erfordert zwischenmenschliches Geschick, gutes Kalkulieren und Einschätzen des Gegenübers. All das zeigt sich in Feinheiten, die Textcharts allein nicht lehren können. Genau darum gibt es Catch The Fish, eine hoch interaktive Trainingserfahrung über Lernvideo mit intuitivem Lernzugang.

Echt. Sympathisch. Und nicht immer einfach oder aalglatt.

Durch die Video-Komponente werden ein hoher Praxisbezug und eine hohe Realitätswahrnehmung geschaffen. Statt einem künstlichen 3D Avatar stehen uns hier echte Menschen gegenüber, die uns mit kaum wahrnehmbaren Micro-Emotionen, Gestik und Mimik beeinflussen – und wir haben Sie auf Video. Das macht beim Üben von Softskills in Recruiting-, Vertriebs- und Mitarbeitergesprächen Sinn, Spaß und schafft in kurzer Zeit den gewünschten Lernerfolg!

Technologie & Methode von Mr. Fish zeichnet aus

Filmische Video-Erfahrungen

Hohe Interaktivität

Intuitive Lernsituationen

Adaptierbar und individuell

Nonlineare Simulationen mit komplexen Entscheidungspfaden

Individueller Einsatz von Mr. Fish in verschiedenen Medien- und Lernprojekten

Zitat Platzhalter
Kunde

Interaktive Lernvideos einsetzen

Überall dort, wo Softskills und soziale Kompetenzen im Einsatz sind, findet diese CREATE Lösung ihren Einsatz. Angepasst an die Zielgruppe entstehen aus echten Arbeitssituationen hochwertige Trainings und Video-Simulationen im Bereich Sales, Onboarding und Leadership. Finden Sie gemeinsam mit unseren Interactive Experten den passenden Einsatz für Mr. Fish in Ihren eLearning Projekten und schaffen Sie für Ihre Mitarbeiter ein Lernerlebnis der besonderen Art.

Interaktionsoberfläche des Projekts ab-gelenkt

KFV – ab-gelenkt.at

Ein Beispiel, dass nicht aus den klassischen Einsatzgebieten wie Salestraining oder Onboarding kommt, ist www.ab-gelenkt.at. Das Projekt zeigt deutlich – interaktive Lernvideos kann man (fast) immer einsetzen.

Wie so ein Inspiration cBook aussehen kann?
Unsere Referenzprojekte schaffen Klarheit und inspirieren.