Virtuelle Lernwelten – Design, Didaktik und Dramaturgie im eLearning

Virtuelle-Lernwelt-STELA

Virtuelle Lernwelten sind heute nicht mehr wegzudenken. Sei es als LandingPage einer LernPlattform, eines KennenLern-Marktplatzes nach 70:20:10, einer Pre- oder OnBoarding Plattform, eines Online-Assessments oder einfach eines extrem überzeugenden Lerninhalts.

„Wissen wird verortet. Und so über Jahre virtuell anwendbar gemacht.“, schwärmt ein jahrelanger STELA-Kunde.

STELA: Storytelling Engine & Learning Ambience.

Ein Lern- und WeltenManagement-System das viele Systeme in der Realität (nach dem TIN CAN Prinzip) miteinander integriert. Das Wichtigste aber für diesen Artikel: Ja. Es ist tatsächlich extrem einfach eine virtuelle Lernwelt zu kreieren und zu betreiben. OHNE Programmierkenntnisse.

Eben mit STELA 🙂

Virtuelle Lernwelten. Die Darstellung, die Verortung Ihrer Inhalte nicht einfach in einer Menüstruktur, sondern in einem personalisierten, virtuellen Abbild Ihres Unternehmens.

Auf Ihrer kognitiven Landkarte des Wissens.

Klingt kompliziert?

Muss es nicht sein!

In diesem Beitrag möchte ich Ihnen kurz beschreiben, wie virtuelle Lernwelten mit STELA – der Storytelling Engine for Learning Ambience – im Handumdrehen erstellt und bearbeitet werden können.

Selbstverständlich geht der Erstellung der Welt eine Konzeptions- und Designphase voraus. Hier werden der Aufbau der Welt definiert und die entsprechenden Designs erstellt.

Am Anfang steht die Bühne

Die STELA kann man sich als Baukastensystem für virtuelle Welten vorstellen.

In diesem Baukasten stehen Ihnen drei grundlegende „Ebenen“ zur Verfügung:

  • Szene
  • Objekt
  • Eigenschaft

Eine Szene ist ein Raum, eine Ansicht in der virtuellen Welt. Im Website-Schema gedacht, entspricht eine Szene in etwa einer Seite. In eine Szene können Objekte gesetzt werden. Jedes Element, das in einer Szene verwendet wird ist ein Objekt. Und jedes Objekt besitzt verschiedene Eigenschaften.

Virtuelle-Lernwelt-STELA

Um die Erstellung einer virtuellen Welt noch einfacher zu gestalten, bietet STELA zu gewissen Eigenschaften bereits ein Subset an Funktionen.

Nehmen wir dazu als Beispiel die Eigenschaft „Mausevent“. Wird ein Objekt mit dieser Eigenschaft ausgestattet, können Sie sofort wählen, auf welchen Mausevent reagiert werden soll (Mouse-Over, Mouse-Out, Linksklick). Selbstverständlich können Sie auch allen Mausevents Funktionen zuordnen.

Und auch hier gibt Ihnen die STELA eine Liste an möglichen Funktionen zur Auswahl, wie zB:

  • Wechsle die Szene (=gehe in einen anderen Raum)
  • Öffne eine Kursliste
  • Starte direkt einen bestimmten Kurs
  • Öffne das Glossar
  • etc.

Und so können Sie mit wenigen Mausklicks und so gut wie keiner Verwendung der Tastatur in sehr kurzer Zeit Ihre Welt zusammenbauen. Und das alles OHNE Programmierkenntnisse.

Aber natürlich bietet die STELA Ihnen noch viel mehr Möglichkeiten die virtuelle Welt auf den jeweiligen Lernenden zuzuschneiden. Durch die Eigenschaft „Gruppeneinschränkung“ können Objekte einer oder mehreren Zielgruppen freigeschaltet werden.

Als Beispiel: die Tür in einen weiteren Raum der Welt ist nur für Führungskräfte sichtbar.

Virtuelle-Lernwelt-STELA

Und zum Schluss noch ein Pro-Tipp: Bestimmte Events, wie z.B. das Beenden eines Kurses, können die gesamte Welt in einen neuen Zustand versetzen. Bestehende Szenen verändern sich. Neue Szenen kommen hinzu.

Denken Sie „Gamification“. Durch das Abschließen eines Kurses erreicht der Lernende das nächste Level – und bekommt neue Inhalte, neue Aufgaben, neue Herausforderungen um das höchste Level zu erreichen!

Virtuelle-Lernwelt-STELA

Übrigens: Diese Erste-Hilfe-Frage wurde komplett in der STELA erstellt. Der Lernende wird in der Welt mit Aufgaben konfrontiert in denen er bereits lernt – noch bevor er ein SCORM-Paket geöffnet hat.

 

Dieser Beitrag wurde verfasst von Martin Berger (Head of Development)