Lernen vom ersten Moment an. Im gesamten Recrutation-Prozess.

Hätten Sie gedacht, dass Lernen im Unternehmen schon vor der Bewerbung stattfindet? Also noch lange bevor der eben „noch nicht mal Bewerber“ zum Mitarbeiter des Unternehmens wird. Manchmal sind sie nicht nur Bewerber, sondern auch Kunden. Manchmal aber nicht einmal das.
By the way: Kunden, die sich bewerben und im Recruiting-Prozess eigentlich nur oberflächlich oder einfach ungebührend abgefertigt werden, sind nach dem Bewerbungsprozess sicher keine guten Kunden mehr. Auch wieder so eine Binsenweisheit – ja zugegeben. ABER: Darüber sollten sich Unternehmen im Klaren sein, wenn sie stolz in ihrem Kundenumfeld – bewusst oder unbewusst – nach neuen Mitarbeitern fischen. Vor allem wenn es in die Masse geht. Und das ist dann schon zumindest höhere Mengenlehre.

Aber wo oder wie können diese „nicht mehr guten Kunden“ die Luft rauslassen. „Es geht um die Lufthoheit an den Stammtischen“ – hat einmal ein Politiker bei uns gesagt. Aber um welche Stammtisch-Momente geht es denn da? Wann erleben wir solche? In der Sommerzeit ist unser Stammtisch der Kugelgrill. Unsere Stammtische-Runde sind die Freunde, die mit einer Bierdose in der Hand rundherum stehen und auf ihr gegrilltes Essbares warten. Die Wartezeit wird mit Schweigen ausgefüllt. Ab und an wird der Moment mit einem „und…?“ überbrückt (was im männlichen Jargon so viel heißt wie: „Was machst du denn derzeit so? …Was bewegt dich? … Erzähl mir einen Schwank aus deinem Leben“).

Muss nicht so sein, kann aber so sein. Manchmal ist es auch ganz anders. Es geht aber letztendlich um das Ergebnis. Um die Antwort. „Ich hab’s getan! Ich habe unterschrieben! Ich fange bei XY an!“ Und an dem überzeugten Lächeln auf dem Gesicht des Gewinnertypen, der das gerade gesagt hat, und woraus sich auch schließen lässt, dass er stolz darauf ist! Das soll er auch. Das darf er auch sein. Seinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben zu haben, ist ein Gewinner-Moment! Da kann dann (fast) nix schiefgehen. DU bist der Auserwählte.

Employer Branding

Pfiffige Unternehmen haben ihr Employer Branding genau auf diese Phase ausgeweitet. Damit wollen sie sagen: einen besseren Botschafter kriegen wir nicht. Das Marketing ist darüber auch froh und stolz darauf, wenn in solchen „Stammtisch-Momenten“ genau das richtige über das Unternehmen erzählt wird. Das Richtige. Und wie unter Vorständen vielleicht auch, gilt dann mal: neben der Richtigkeit ist es auch wichtig, dass es überzeugend war. Begeisternd eben.

Auf solche Momente zielen wir im Employer Branding generell ab! Auch bei unseren bestehenden Mitarbeitern. Deswegen haben wir sie lieb. Und geben ihnen auch Gründe uns zu lieben!

Der Verliebtsein-Moment aus Sicht der HR: ok, diese unbeeinflusste Vorfreude auf den ersten Arbeitstag, der lässt sich doch nutzen!? Im Onboarding-Prozess! Natürlich. Und diese Phase nennt man auch PreBoarding.

Wir, CREATE, bieten in unseren Projekten zukünftigen Mitarbeitern Vorab-Informationen. Ja, oft auch schon die ersten spannenden Lerninhalte. Also Auszüge aus A-Content und B-Content, die in unserer Inhaltepyramide ganz oben stehen. Und Sie glauben gar nicht, wie intensiv diese schon im Vorfeld genutzt werden. Oder glauben Sie es doch?

CREATE Inhaltepyramide

Jedenfalls auf diese Frage antworten Sie sicher mit JA: Glauben Sie, dass die Menschen im PreBoarding ein hohes Interesse an ersten Kennenlern-Inhalten haben? Bzw. richtig wäre und eingestiegen sind wir ja mit der Frage: Hätten Sie gedacht, dass Lernen im Unternehmen schon vor der Bewerbung stattfindet? Ja, oder? Ich denke schon – sonst hätten Sie mir nicht so lange Ihre Aufmerksamkeit für diesen Artikel geschenkt.

Die Fakten und aktuellen Ergebnisse würde ich Ihnen gerne präsentieren, vor allem, wenn Sie selbst mit der Situation „Recruiting, Onboarding oder Learning & Development“ zu tun haben.

Was möchten Sie Ihren PreBoardern an Inhalt vermitteln? Ich freue mich auf Ihre Anregungen zu diesem Artikel.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Christian Felber (Key Account Manager)

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